Kerstin’s Blog

Zum Shopppen nach Berlin

5. September 2011

Da bald die Hochzeit vom meiner Schwester ins Haus steht, musste ich mir natürlich was passendes zum Anziehen kaufen. Da die Auswahl hier in Halle eher beschränkt ist, entschloss ich mich mit meiner besten Freundin zum Shoppen in die Hauptstadt zu fahren.

So machten wir uns also auf den Weg. Wir hatten uns gegen das Auto und für die Deutsche Bahn entschieden. Vom Prinzip ist es ja bequem und auch schnell, wenn man mit dem Zug fährt. Wenn der Zug denn fährt. Es sah auch alles gut aus, bis wir kurz vor Berlin waren. Da blockierten dann Schafe die Strecke. Wir hatten dadurch 90 Minuten Verspätung. Fragen uns immer noch was das für Monsterschafen waren, dass man die nicht von der Strecke bekam. Aber wir nahmen es gelassen wir hatten ja Zeit mitgebracht.

Endlich in Berlin angekommen, fuhren wir zum Hackeschen Markt etwas essen. Da es ja dort ein paar mehr Restaurants gibt mussten wir uns erst einmal entscheiden, welches wir nehmen wollten. Am Ende entschieden wir uns für das am to pm. Es war zum einen nicht so teuer, wie die anderen zum anderem sprach uns die Karte dort am ehesten an. Und was soll  ich sagen, es hat sogar geschmeckt. :)

So gestärkt ging es dann zum Alexa in der Nähe vom, na ratet mal, Alexanderplatz. Sehr einfallsreich, aber leicht zu merken. Das Shoppingcenter hält schon durch seine Größe und Architektur auf. Aber die Auswahl an Geschäften ist sehr gut. Egal was man sucht, man findet immer etwas passendes für Sport oder Geschäftlich. Aber es ist nicht so, dass es nur solche Glamourläden gibt, auch wer eher einen lässigen Kleidungsstil mag ist hier gut aufgehoben.

Natürlich hab ich mehr gefunden was ich für die Hochzeit brauche und auch mehr gekauft. Ihr mögt es mir verzeihen, aber wenn man erstmal so im Kaufrausch gefangen ist, kann man schlecht aufhören.

Schwer beladen ging es zum Hauptbahnhof, zurück gen Halle, wo wir diesmal ohne Verspätung an kamen.

Nochmal ein Danke an meine Beste, hat Spaß gemacht!

Das WM-Finale in Frankfurt

30. Juli 2011

Nun war es also so weit. Die Frauenfußball WM neigte sich ihrem Ende zu. Das Turnier an sich war mit das interessanteste was ich bis jetzt bei einer Frauen-WM gesehen hab. Es gab nicht mehr die Übermächtigen und die Zwerge, die man so eben mal mit 5:0 wegschoß. Die Ergebnisse waren knapp, die Favoriten wie Brasilien, die USA und auch Deutschland mussten um ihre Siege richtig fighten. Apropo die deutsche Nationalmannschaft. Was sollte es für ein Fest werden, sie sollten den Frauenfußball beflügeln. Selbst zu den Trainings kamen mehr als zu den meisten Bundesligaspielen. Birgit Prinz wollte ihre Karriere krönen und ein drittes Mal den Pokal in den Händen halten.

Aber aus all dem wurde nichts, es kam schon das aus im Viertelfinale. Ehrlich gesagt hatte ich das nach den ersten Spielen schon befürchtet. Wirklich gut war keines, mehr Glück als Können. Und die Japanerinnen wollten auch den Sieg mehr als unsere Frauen. Nun gut, jetzt stehen sie aber auch verdient im Finale.

Ich hatte meine Karten schon vorher gekauft hatte, daher schaute ich mir das Finale Japan-USA natürlich auch an. Fand das ehrlich gesagt auch echt bescheiden, wie viele das jetzt nicht mehr gucken wollen, nur weil Deutschland raus ist. Es wurde ja Gott sei Dank voll.
Da ich ein paar Tage in Mainhattan verbringen wollte, hatte ich mich erstmal schlau machen müssen, ob es da nur Banken gibt oder ob man auch mal anständig feiern gehen kann. Auf der Website Kleinanzeigen Frankfurt fand ich dann was entsprechendes.

Das Spiel an sich war sehr spannend. Die USA war eigentlich besser, nur ein bisschen zu doof das sie das 2. Tor immer nicht machten. Auch der anderen Seite gab Japan nie auf, schaffte zweimal den Ausgleich und hatte im Elfmeterschießen einfach die besseren Nerven. Die Torhüterin war aber auch der Hammer. So klein und trotzdem so gut. Es konnte keine andere als sie, Player of the Match werden.



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